Technik

Als Grundlage bediente man sich der Technik des Alfa Romeo 75 in der Wettbewerbsversion, die einige Jahre zuvor für die Gruppe A entwickelt worden war. Sein V-Motor hatte sechs Zylinder, 3,0 Litern Hubraum und 210 PS (154 kW). Das Getriebe saß an der Hinterachse und war mit dem Differential verblockt (Transaxle). Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 245 km/h. Eine hydraulische Niveauregulierung (40 mm Verstellbereich) war ebenfalls lieferbar, allerdings nur zum Überfahren von Hindernissen wie Bordsteinen.

 

Die Karosserie bestand aus einem Stahlskelett, die Außenhaut aus Glasfaserverstärktem „Modar“, einem Methacrylharz. Er ermöglichte außer hoher Steifigkeit erstmals eine bei Kunststoffaufbauten besonders glatte Oberfläche. Die Karosserieteile wurden bei Carplast hergestellt, einem Unternehmen, das von Giuseppe Bizzarrini geleitet wurde, einem Sohn des italienischen Ingenieurs Giotto Bizzarrini.

 

 

 

SZ
RZ
Motor
V6
Hubraum
2959 ccm³
PS
210 bei 6200 U/min
207 bei 6200U/min
Drehmoment

max. 245 Nm bei 4500 U/min
( zwischen 2500 und 6000 U/min liegen min.
230 Nm an)

Verdichtung
10,0 : 1
Geschwindigkeit
245km/h
230km/h
0-100km/h
7,0s
7,5s
Gewicht
1260kg
1380kg
Länge
4060mm
Breite
1730mm
Höhe
1300mm
1310mm
cw Wert
0,30
Gravitationskraft
1,4g
Bereifung

7x16 vorne 205/55 ZR
8x16 hinten 225/50 ZR
auf Pirelli P Zero

 
 
 
 
 

Bei der Vorderradaufhängung handelt es sich um eine unabhängig doppelte Parallelogrammvorderradaufhängung mit rundlaufenden Schraubenfedern und einem Torsionsstabilsator, der das Kippen des Wagens verhindert. Die Winkel der Räder wurden den Merkmalen des Pirelli P-Zero Reifens angepasst.

 

     
Die Hinterachsaufhängung setzt sich aus einer Starrachse und einer De Dion-Achse aus rundlaufenden Federn und einem Torsionsstabilsator zusammen und wird vertikal von einem Watt-Parallelogramm gesteuert. Die wesentliche Eigenschaft der De Dion-Achse besteht darin, dass sie einen negativen Camber-Wert und eine leicht nach innen geneigte Stellung der Räder aufweist.
     
     
Die Aufhängungen sind mit der Karosserie durch Uniball-Kugelgelenke verbunden (die verursachen auch die Knarzgeräusche an der Hinterachse, das ist der Preis für ein hervorragendes Fahrwerk). Die Uniball-Kugelgelenke tragen dazu bei, dass eine hohe Lenkexaktheit und ein außergewöhnlich stabiler Geradeauslauf gegeben ist, und bietet somit die Möglichkeit, eine sehr hohe Seitenbeschleunigung (>1g) zu erreichen.

Für die Fahrwerksabstimmung war niemand Geringerer zuständig, als Giorgio Pianta. Dank hydraulischer Stoßdämpfer kann der ES 30 einen Aufwärtshub von ca. 4 cm durchführen, um unebene Straßen zu bewältigen
.
     
 
     
Der bekannte 3,0 V6 Motor (längs eingebaut) hat die zusätzliche Leistung durch klassische Tuningsmaßnahmen, wie eine höhere Verdichtung, bearbeitete Ein- und Auslasskanäle, modifizierte Motronic, spezielle Bearbeitung der Zylinderköpfe und Auspuffanlage erhalten.

Der RZ ist bis zum heutigen Zeitpunkt der letzte Serien-Alfa mit Heckantrieb und der bekannten Transaxle-Technik
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